Ein jahrelanger Traum von mir war, mit dem Fahrrad durch Kopenhagen zu fahren und die Stadt zu erkunden. Die dänische Hauptstadt eignet sich perfekt für einen Städtetrip – es gibt jede Menge zu sehen und sehr viele Leckereien, durch die man sich probieren kann.

Wir verbrachten knapp 3 Tage in Kopenhagen und sind im Wakeup Hotel an der Bernstorffsgade untergekommen – nichts Besonderes, aber sauber, und das Frühstück auf der Dachterasse ist ein Plus.

Die meisten Sehenswürdigkeiten waren von dort aus gut zu Fuß erreichbar. Wenn wir doch mal etwas weiter außerhalb schlendern wollten, nahmen wir uns ein Donkey Bike, die gibt es überall und sie sind super unkompliziert. Meistens gibt es für die erste Fahrt sogar 10-15€ Rabatt, daher lohnen sie sich besonders.

Und nun meine top Tipps für Sehenswertes in dieser wunderschönen Stadt:

Garten der königlichen Bibliothek

Ein schöner kleiner Park mit Teich und Rosen, neben dem Teich die Statue von Søren Kierkegaard. Er liegt etwas versteckt hinter der Bibliothek, lädt jedoch zu einem entspannten Spaziergang ein.

Den Sorte Diamant

Der Schwarze Diamant gehört zur königlichen Bibliothek und ist architektonisch von innen und außen sehr imposant. Es lohnt sich, die Treppen (oder den Aufzug) bis nach oben zu nehmen, um durch die Glasfront auf den Innenhafen zu blicken.

Rundetaarn

Mitten auf der Einkaufsstraße Købmagergade befindet sich der runde Turm, das älteste Observatorium Europas. Die breite Wendeltreppe bietet einen echt bequemen Aufstieg zur Aussichtsplattform, die einen oben erwartet. Der angrenzende Ausstellungsraum kann auch besucht werden; hat uns persönlich nicht sooo gut gefallen. Insgesamt kostet der Aufstieg ca. 6€ – man muss es einfach mal gemacht haben.

Von Frelsers Kirche

Gar nicht ganz so einfach ist dann der Aufstieg zur von Frelsers Kirche. Höhenangst-Patienten also nicht wirklich zu empfehlen. Die kleine enge Wendeltreppe innen führt zur größeren, allerdings nur von einem Geländer umgebenen Wendeltreppe, die sich bis zur Kirchturmspitze hochzieht. Nichtsdestotrotz ist die Aussicht atemberaubend und trotz meiner zittrigen Beine hat es sich so sehr gelohnt, hochzusteigen. Da die Aussicht sehr beliebt ist, sollte man auf jeden Fall im Voraus online reservieren. (Achtung: Bei Regen ist der Turm aufgrund von Rutschgefahr geschlossen.)

Schloss Rosenborg und Garten

Ein wunderschöner Garten mit Blick aufs Schloss. Wir waren im April dort und durften die Bäume des Parks in voller Blüte bewundern.

Nyhavn

Zum wunderschönen Hafen gibt es nicht viel zu sagen. Man muss ihm einfach gesehen haben. Für mich ein bisschen zu überlaufen und laut, aber das kann man bei der schönen Kulisse gut ausblenden.

Kopenhagener Seen

Wer während des Städtetrips dem Stadttrubel entfliehen möchte, kann einen Spaziergang um die Seen herum machen. Es macht so viel Spaß, die Schwäne und die umgebende Architektur zu beobachten. Außerdem gibt es in dieser Gegend jede Menge gute Restaurants!

Frederiks Kirche

Die Frederiks Kirche direkt neben Schloss Amalienborg hatte wirklich etwas Besonderes an sich – wir standen minutenlang nur davor und haben sie bestaunt. Nicht weniger atemberaubend war sie von innen. Unbedingt anschauen!

Magstræde & Gråbrødretorv

Diese beiden Gassen sind für ihre kleinen bunten Häuschen bekannt. Die Häuser selbst sind super alt, die Kulisse ist sehr idyllisch und fotogen.

Superkilen Park

Diesen Skaterpark habe ich vor Jahren auf Social Media entdeckt – und ich wollte unbedingt hin. Er liegt etwas außerhalb im Stadtteil Norrebro und passt sehr gut hinein. Er ist etwas abgerockt und hat einen interessanten Vibe – perfekt, um mit dem Fahrrad durchzufahren.

The Circle Bridge

Wahrscheinlich fragt ihr euch: warum empfiehlt sie mir jetzt eine Fußgängerbrücke? Aber diese ist designtechnisch sehr beeindruckend: sie besteht aus 5 kreisrunden Plattformen, die miteinander verbunden sind. Wenn höhere Boote passieren wollen, drehen sich diese Kreise umeinander, um den Weg freizumachen. Durch die Masten, die über der Brücke angebracht sind, erinnert sie an ein Segelschiff.

Kastellet

Die sternförmige Festung ist ebenfalls sehr hübsch, wenn die Kirschbäume blühen. Die alten Häuser, die Windmühle und die nicht allzu weit entfernte kleine Meerjungfrau kann man bei einem schönen Spaziergang anschauen.

Amager Strand

Ein wunderschöner Sandstrand, der mit der U-Bahn-Linie M2 einfach zu erreichen ist. Die kleinen Dünen und das Meer… ich habe es geliebt!

Wenn schon Städtetrip, dann gehört auch Essen dazu – und guter Kaffee. Hier sind meine Favoriten:

Juno Bakery

Ebenfalls eine Instagram-Entdeckung meinerseits: die Cardamom-Buns von Juno. Laut Internet die besten Kardamomschnecken Kopenhagens – nach der Geschmacksprobe kann ich sagen: definitiv! Ich habe noch nie so buttrige, würzige Schnecken gegessen. Dazu ein sehr leckerer Filterkaffe. Einfach herrlich, absolute Empfehlung.

Da ich in jeder Stadt auf der Suche nach dem besten Cappucino bin, durfte diese Tradition auch in Kopenhagen nicht wegfallen. Meiner Meinung nach bei Hans Coffee oder Coffee Collective zu finden.

Sporvejen

Burger essen in einer alten Straßenbahn? Das geht bei Sporvejen. Richtig leckere Burger!

Frankies Pizza

Bei Frankies Pizza ist alles pink – sehr cool und instagramable. Die Qualität des Essens leidet aber nicht darunter, versprochen. Es gibt ausgefallene, leckere Pizza-Kreationen.

Außerdem kann ich euch empfehlen, die Hotdog-Stände der Stadt auszuprobieren. Die dänischen Hotdogs eignen sich super als Mittags-Snack – unbedingt mit sauren Gurken und Röstzwiebeln bestellen!

 

Viel Spaß in Kopenhagen! 🙂

Xx Lili